Rezension: Seelenlos – Himmelschwarz von Juliane Maibach

Kinder, Kinder! Es ist Donnerstag, wir haben die Woche fast geschafft – wobei ich mich ja aktuell noch im Urlaubssemester Limbo befinde und mich nicht so recht beschweren kann. Der neue Schreibtisch steht, der Tee dampft, die Katze schnurrt – das schreit nach neuer Literatur!

Heute möchte ich euch ein bisschen über Juliane Maibachs Seelenlos-Reihe erzählen, um genau zu sein über den zweiten Band Himmelschwarz. Falls ihr den ersten teil noch nicht kennt, findet ihr die Rezension zu Splitterglanz hier.

“Gemeinsam mit Asrell und Niris versucht Gwen Tares zu retten. Doch als sie ihn wiedersieht, merkt sie schnell, dass etwas anders ist – irgendetwas in ihm sich verändert hat … Um Tares helfen zu können, sieht sie nur einen Weg: Es bleibt ihr nur, die Verisells aufzusuchen und diese darum zu bitten, sie auszubilden. Dort angekommen, muss sie jedoch feststellen, dass die meisten ihr misstrauisch gegenüberstehen. Dennoch versucht Gwen alles, um ihre Kräfte weiterzuentwickeln und merkt dabei schnell, dass im Dorf selbst merkwürdige Dinge vor sich gehen. Was ist das Himmelschwarz? Und was hat Fürst Revanoff damit zu tun? Am Ende birgt das Himmelschwarz nicht nur eine entsetzliche Gefahr, sondern besiegelt auch Gwens größtes Unglück …”

Too long, didn’t read? Tares macht Mist und Gwen muss seinen Hintern retten. Passt wunderbar in die Charakterdynamik der beiden, würde ich mal so meinen.

Ich habe das Buch in etwa genau so schnell eingeatmet wie den ersten Band. Maibach schafft es einfach weglesbare Literatur zu schaffen, ohne dabei in die gefährlichen Bereiche der aTrivialliteratur abzurutschen. Stilsicher schreibt sie sich durch jede Situation, nichts wirkt fehl am Platz. Maibach’s Pacing funktioniert fantastisch, das Buch hat wenig bis keine Längen. Sie hat ihren Ansatz aus dem ersten Band beibehalten, den Leser nicht mit Info-Dumps über neue Rassen, Welten, Bereiche o.Ä. zu überfordern, sondern diese Infos wohldosiert im Rahmen der Geschichte preiszugeben. So macht Fantasy Spaß, auch für eher Genre-fremde Menschen wie mich.

In der Rezension zu Splitterglanz habe ich ja leise vor mich hingeschimpft über die Protagonistin Gwen, welche als starke, interessante weibliche Prota startete, dann aber doch ein bisschen in die klassischen Manic Pixie Dream Girl-Schublade gerutscht ist. Ich bin sehr, sehr froh darüber, dass Maibach die Schublade aufgerissen und Gwen hinausgeholt hat. Gwen zeigt sich deutlich dimensionierter und menschlicher außerhalb Tares’ Schatten; eine Entwicklung, die ihr meiner Meinung nach sehr gut steht. Ich hoffe, dass sich Gwen im dritten Band von einer ähnlichen Seite präsentieren wird.
Zu Tares’ Charakterentwicklung werde ich aus spoilertechnischen Gründen lieber nicht so viel sagen, nur: es wird spannend!

Alles in einem ist Seelenlos – Himmelschwarz für mich eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, ohne eben nur eine Fortsetzung zu sein. Maibach hat Gwens und Tares’ Universum subsequent weiterentwickelt und ergänzt. Der Lesefluss plätschert ungehemmt so über die Seiten; gerade ich als Serienskeptiker war ungeheuer froh darüber, dass das zweite Buch so wundervoll fortgeführt wurde und nicht als erzwungenes Sequel sein trauriges Buchstabensumpfdasein führt. Einzig und alleine die Tatsache, dass sich in der Heimatwelt von Gwen niemand so richtig um ihr gefühlt wochenlanges Verschwinden schert, hat mich doch hin und wieder mal die Augenbraue hochziehen lassen – mit SMS kann man die besten Freunde eben eigentlich nur begrenzt hinhalten, trotz abwesender Eltern. Vielleicht sind Gwens Freunde eben auch einfach ähnlich lethargisch wie ich, dann passt das schon.

Leseempfehlung? Ja! Gerade Romantasy-Zugeneigten wird die Serie sicherlich gefallen. Der Rest könnte sich ja eventuell – wie ich – selbst dabei ertappen, wie er auf einmal Fantasy mag. Soll vorkommen.
Genug geschwurbelt, vier von fünf anatomisch-korrekten Herzen für Maibach!

Design ohne Titel


Die Autorin Juliane Maibach findet ihr auf Twitter und auf Facebook!

Librophilée auf Facebook

Rezension: Ersticktes Matt von Nina C. Hasse

Dobre Djen, Genossen, und wilkommen zu einer – lang überfälligen – neuen Rezensionsrunde! Draußen hackt auf dem Plattenbau-Parkplatz ein russischer Bär Holz, die Wohnung wummert angenehm durch die penetrante Turbofolk-Beschallung der Mieter drüber, und mein Kaffee hat einen verdächtig alkoholischen Nachgeschmack. Gäbe es einen besseren Zeitpunkt um zu schreiben? Ich glaube nicht, nein.

Heute widme ich mich einem wahren Prachtstück, dessen Rezension ich ewig lange aufgeschoben hab (Asche auf mein Haupt), weil so viel Stress war und ich den Scheiß gefälligst vernünftig machen wollte. Es gibt Bücher, da sind Donnerstag-Nachmittag-Schnellrezis okay, aber für andere müssen es dann eben schon die gechillter-Sonntag-Rezensionen sein. Nina C. Hasses Buch gehört für mich eben genau dazu.

In einer früheren Rezension habe ich ja schon ausgiebig Hasses Kurzgeschichte Der Traum vom Fliegen beschwärmt, deshalb war ich wahnsinnig gespannt darauf, Ersticktes Matt zu lesen. Genervt wurde die Autorin auch damals schon mit Spin-Off wünschen zu  Sidekick Madeline – daran halte ich auch fest; wir brauchen alle etwas mehr Madeline in unserem Leben. Was wir noch brauchen? Als allererstes den Klappentext zu Ersticktes Matt:

“Ein Viertel ohne Hoffnung. Ein Mörder ohne Skrupel.

New York, 1893. In den Floodlands, einem Elendsviertel mitten im East River, verfolgt die  Polizei ein Gespenst. An jedem Tatort eine weibliche Leiche, eine Schachfigur in der Hand. Das Spiel eines Wahnsinnigen?

Für Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker und Berater beim New York Floodlands Police Department, wird die Jagd zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, als seine ehemalige Verlobte in den Sog der Ereignisse gerät.

Ein Steampunk-Krimi aus den Floodlands.”

Och ja, Steampunk. Böse Zungen behaupten ja, Steampunk sei Trend; ich behaupte, Trend ist nicht schlecht – im Gegensatz! Die Steampunk Renaissance des letzten Jahrzehnts hat mich überaus glücklich gemacht und mir darüber hinaus noch so wunderbare (Gaming-)Titel wie Bioshock Infinite beschert; ich werde also einen Teufel tun und mich darüber beschweren.

design-ohne-titel
Elsa steht auf Steampunk.

Was ich wiederum nicht mag, sind konstruiert-wirkende Welten, die nur um des Trends Willen steampunk-ish modelliert wurden – quasi eine Welt mit einer Prise Steampunk. Das haut so für mich nicht hin. Auch wenn ich mir dafür einen kollektiven Schlag in die Kresse von der allgemeinen Literatengemeinschaft einfange, finde ich, dass Infernal Devices von K. W. Jeter ein gutes Beispiel dafür ist – wobei die Cover Art von der 2011er Ausgabe wirklich eine der coolsten ist, die ich je gesehen habe. Das Buch ist gut, vielleicht in den Top 20 aller Bücher, die ich in meinem Erwachsenenleben so gelesen habe1, trotzdem bleibt Jeters inkonsistentes World Building ein kleines Makel, der mich durchs ganze Buch genervt hat.
Nina Hasse hat es geschafft, eine immersive Welt zu schaffen, die in jedem Moment des Buches die Story begleitet, betont und unterstreicht – und dafür bin ich ihr nach Jeters Eskapaden unfassbar dankbar. Das Buch ist athmosphärisch, ohne gezwungen zu sein; die Welt nuanciert, ohne aufdringlich zu werden. Es ist nicht so, dass das Buch an jeder Ecke schreit “Hallo! Ich bin Steampunk!”, viel mehr ergibt sich das passende Feeling konkludent aus dem Buch.  So muss das, so mag ich das.

Für mich gibt es in Ersticktes Matt nur einen einzigen, kleinen Makel: Der Whodunnit Aspekt war, meiner Meinung nach, vorhersehbar. Ich werde aus Spoilergründen jetzt nicht näher darauf eingehen, aber meine Überraschung hat sich am Ende doch ein wenig in Grenzen gehalten. Dem Buch tut das per se keinen Abbruch, doch denke ich, dass Hasse in ihrem Buch die Chance verpasst hat, den Leser mit dem Ende noch mal so richtig von den Socken zu hauen. So bleibt immerhin ein selbstzufriedenes Ich hab es doch gewusst.

Bis hierhin wäre Ersticktes Matt sicherlich ein gutes Buch, doch der triumphale Sprung zum permanenten Bewohner meines Wohnzimmerbücherregals (höchste Adelung, sozusagen) schafft Hasse mit ihren wahrlich großartig dimensionierten Charakteren. Schon nach dem ich Der Traum vom Fliegen gelesen habe, war mir klar, dass ich Hasses Art Charaktere zu schreiben lieben würde – und ich lag richtig.
Da ist zum einen Remy, ein lieber, leicht zynischer Kerl mit Brummbär-Flair on top, der mir des öfteren mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat – aber auch sein Sidekick Madeline ist absolut fantastisch, auch wenn sie mich vermutlich dafür schlagen würde, dass ich sie als Sidekick bezeichnet habe. Die Gute hat Attitude und Witz und – ganz wichtig – weiß wo sie hinwill. Da ich schon ungefähr seit meinem 14. Lebensjahr die Schnauze von Manic Pixie Dreamgirls vollhabe, freuen mich zielstrebige, weibliche Charaktere immer wieder. Be badass und so.
Dazu kommen noch ein Haufen Neben- und Seitencharaktere, die das Buch formen, dimensionieren und mit Leben erwecken. Ich bin Fan.

Fazit? Fazit! Ich habe Ersticktes Matt geliebt. Ich liebe Steampunks, Krimis und – seit neuestem – dann auch Nina C. Hasse.2 Absolute Leseempfehlung von meiner Seite aus.
Fünf von fünf anatomisch korrekten Herzen für Ersticktes Matt!

Design ohne Titel (6)


1 Notwendige Einschränkung, sonst wäre meine Top 20 nämlich gefüllt mit Felix dem Hasen, Mama Muh und Findus & Petterson. Isso.
2 Da die Autorin schon an anderer Stelle in diesem Blog als die Rettung des Selfpublishings gelobhudelt wurde, werde ich mich an dieser Stelle mit feierlichen Preisungseskapaden zurückhalten. Sorry, Mademoiselle Hasse!

Rezension: Arbeitsbuch für Schriftsteller von Tanja Hanika

Hört ihr das Brummen der Motoren und das genervte Gehupe? …das ist der Rezensionstau, der sich langsam, stinkend und genervt durch meinen Blog schiebt. Tuut, tuut, motherfucker!

Ich habe zwar dank extensiver Auto- und Zugreisen in der letzten Zeit einen ganzen Haufen Bücher gelesen, aber quasi null Zeit gehabt um tatsächlich mal über besagte Bücher zu schreiben. On top habe ich mir gestern auch noch so solide in die rechte Grabbel geschnitten, dass ich von einem sehr charmanten Arzt wieder zusammengeflickt werden musste. Leiden für die Literatur und so, geschrieben wird trotzdem. Außerdem gab es dann noch den einen oder anderen Zwischenfall, wegen dem ich mich gezwungen sah meinen Blog ein paar Wochen ruhen zu lassen. Ruhe ist langweilig, deswegen: mehr Bücherparties für die Welt!

Den Anfang macht aber dieses Mal ein Non-Fiction Buch, welches da das Arbeitsbuch für Schriftsteller von Tanja Hanika ist. As usual, erstmal der Klappentext:

“Das „Arbeitsbuch für Schriftsteller“ ist selbst auszufüllen und umfasst alle wichtigen Phasen eines Romanprojekts, von der Figurenerstellung über die Plotstruktur bis hin zum Marketing. Durch Leitfäden, Checklisten und Planungsmodelle werden Sie beim Schreiben unterstützt. Darüber hinaus enthält es Definitionen und Informationsseiten wie beispielsweise zur Erzählperspektive, der Prämisse oder zum Exposé. Autorin Tanja Hanika entwickelte das „Arbeitsbuch für Schriftsteller“ zur Unterstützung des Schreibprozesses auf der Grundlage ihres erfolgreichen Germanistikstudiums an der Universität Trier und anhand eigener, langjähriger Schreiberfahrungen. Planen auch Sie mühelos ihr nächstes Romanprojekt anhand vorgegebener Musterblätter.”

Ich gebe sofort zu: Ich bin ein furchtbar chaotischer Mensch. Ich verschlampe Termine, bringe alles durcheinander und – wunder oh wunder – beim Schreiben habe ich nicht die Geduld erst zwei Wochen zu plotten bevor ich anfange. Wenn ich etwas in meinem Kopf habe, dann muss ich es verbal sofort auf (virtuelles) Papier kotzen, sonst ist es weg bevor ich überhaupt “Um Logikfehler zu vermeiden sollte ich plotten!” sagen kann.
Entsprechend meiner turbulenten Charakterveranlagung bin ich ein ganz großer Fan von allem, was mir die Illusion von Produktivität vorgaukelt. Dazu gehören Organizer, Notizbücher, Kalender, Apps, Schreibkrempel, Character Sheets und all die Dinge, die ich sonst noch so unbenutzt herumstehen hab. Isso.Gründe, warum Listen cool sind.jpg

Tanja Hanika’s Arbeitsbuch gehört für mich genau zu solchen produktivitätsillusionserzeugenden Tools – daher war ich sofort Feuer und Flamme, als ich davon hörte.

Es gibt verschiedene Work Sheets zu verschiedenen Aspekten, welche Alles von Character Building bis Marketing abdecken. Ich gebe zu, ich habe mich ein bisschen wie in der Schule gefühlt – nur wünsche, ich hätte damals auch schon in der Schule solche Work Sheets bearbeiten müssen. Sehr cool fand ich die Figurenübersicht; ich bin echt mies darin zu behalten welcher Charakter wann was erlebt hat oder woher er kommt. Das sind immer meine liebsten Logiklöcher, hach. Schön finde ich auch, dass man auf dem Cover mit einem Permanent Marker o.Ä. den Titel des aktuellen Projekts eintragen kann; das ist sicherlich hilfreich, falls man mehrere Arbeitsbücher für mehrere Projekte hat (ich hatte allerdings zu viel Hemmung auf dem Cover rumzukritzeln).

Ein bisschen doof fand ich, dass ca. 20 der 70 Seiten Marketingstrategien und Raum für eigene Notizen abgedeckt haben. Ich bin mir sicher, dass insbesondere der Teil zum Marketing zwar hilfreich ist, ich habe das Buch aber fast ausschließlich in der Anfangsphase des Projekts benutzt – und da mag ich mir um so ein Klimbim noch keinen Kopf machen. Eins nach dem Anderen, und so.

Kernfrage: Hat mir das Buch geholfen? Definitiv ja. Hat es mir so viel geholfen, wie ich gehofft habe? Definitiv nein.
Das Buch war hilfreich um einige Aspekte meines Krimskramskopfes zu sortieren und zu überdenken. Insbesondere zur ersten Materialisierung einer Idee eignet sich das Buch meiner Meinung nach sehr gut.eport
Trotzdem denke ich, dass das Buch eher für Schreibanfänger geeignet ist. Es bietet dosierte Theoriebrocken, die sicherlich nützlich sein können und überfordert mit seinen schmalen 74 Seiten auch niemanden. Fortgeschrittene Schreiberlinge könnten hier unter Umstände etwas Substanz vermissen.
Ich sehe insbesondere auch die Gefahr, dass man sich beim Schreiben zu sehr einschränkt durch das fröhliche los-strukturieren im Buch, aber das ist sicherlich wieder nur mein panisch-brüllender Wirrkopf.

Für Schreibanfänger sei dieses Buch sehr zu empfehlen und auch der eine oder andere fortgeschrittene Schreibi wird sicherlich seinen Spaß (und vielleicht auch die eine oder andere Epiphanie) mit diesem Buch haben. Was man allerdings nicht erwarten darf ist eine Step-by-Step Anleitung als Ausgleich der eigenen Unzulänglichkeiten – Schreiben muss man schon selbst.

Von mir gibt es solide vier von fünf anatomisch korrekten Herzen für Tanja Hanikas Arbeitsbuch!Design ohne Titel


Das Arbeitsbuch für Schriftsteller auf Amazon

Die Autorin auf Twitter

Rezension: Allein im Miteinander von Sven Hensel

Und schon geht es heute weiter mit der Kategorie “Rezensionen schreiben für Menschen, die ich kenne” – nur das es mir diesmal nicht besonders schwer fällt.
Sven Hensel hat sich bekanntermaßen ja bereits den Titel “Emotionsterrorist” erarbeitet (Shoutout an Madame Zipperling für die Prägung dieses Begriffs), umso schwerer ist mir die Lektüre seines Theaterstücks gestern gefallen.

Ich denke, dass die letzten Tage für uns alle emotional anstrengend waren. Da war das Attentat in Nizza, der Coup in der Türkei, die Anschläge in Würzburg und München – und dazwischen Gewalt und Hass und Polemik, sprühend aus jedem Buchstaben und jeder Leertaste, die so im Netz herumgeistern. Das erste Mal seit Langem habe ich in den letzten Wochen das Gefühl, dass solche Ereignisse mich wieder mitnehmen, mir einen Stich versetzen und mich meine Wertvorstellungen hinterfragen lassen. Am Meisten aber macht mir das alles Angst. Nicht, weil ich fürchte von einem Bekloppten mit einer Axt zersäbelt zu werden oder von weißen Einzeltätern über den Haufen geschossen zu werden oder dass mit der nächsten Autobombe mein Herzblut wortwörtlich in der schönen, weiten Welt verteilt wird – sollte das passieren, dann ist es halt so und mir dann vermutlich auch letztendlich relativ latte. Wahrlich Angst macht mir das Futter, dass hier den Rechtspopulisten und -polemikern auf der flachen Hand serviert wird, weil sie zu blöd sind sich selbst informativ zu ernähren.
Ich wohne in Sachsen, es ist ein offenes Geheimnis, dass das braune Pack hier noch etwas kackbrauner ist alsStop killingpeople you fucking twats (1).jpg sonst wo. Die Salonfähigkeit, mit der der Rassismus hier und dort nach Außen getragen wird ist mehr als nur schockierend. War es doch früher der Casual Racism á la “Das gehört einfach nicht zu Deutschland” oder “Ich habe ja nichts gegen die, aber die sind schon anders als wir“, fühlen sich viele guarte, doiiitsche Patrrrrioten darin legitimiert, Dinge zu sagen wie “Die ganzen Osmanen gehören vergaßt” oder “Die Scheiß-Kanacken vergewaltigen mich immer mit ihren Augen“. Hätte mir jemand vor zwei Jahren erzählt, dass solche Aussagen in Deutschland einmal ins normale Realitätsbild gehören, dann hätte ich ihn wohl für wahnsinnig erklärt.

“Murat Erdal ist Inhaber eines Kiosks in der Kölner Innenstadt und trifft dort tagsüber auf unterschiedliche Menschen, die mit einem unterschwelligen Rassismus aus ihren Leben erzählen. Sogar er selbst wird zur Zielscheibe solcher Anfeindungen, die letztendlich in der Frage gipfeln, ob dieses Land überhaupt noch seine Heimat ist.
Ein Theaterstück über den Alltagsrassismus in Deutschland.”

Vor genau dieser Prämisse hat Allein im Miteinander einfach wehgetan. Mit einer verstörenden Leichtigkeit hat Hensel erst Casual Racism gezeichnet – die kruden Bemerkungen, die hier alltäglich in der Luft liegen und das öffentliche Leben begleiten wie geschmacklose Reconquista Shirts und Alpha Industries Jogginghosen; dann spannt sich die Lage an, eskaliert gar und gipfelt dramatisch.
Dabei werden immer wieder Gründe und Hintergründe geliefert, trotzdem schüttelt man mit dem Kopf.
Zwischen den Charakteren “Ich bin ja kein Nazi, aber…”, “Das wird man ja doch wohl sagen dürfen” und “Dafür habe ich nicht die Eier” begleitet uns Murat Erdal, Besitzer eines kleinen Kiosks.
Murat Erdal ist weise, vielleicht etwas zu weise, und er ist müde. Er ist müde von dem Alltagsrassismus, er ist müde davon, kein Deutscher sein zu sollen, er ist müde von der Nachtschicht in seinem Kiosk. Murat ist ein fein definierter und fein gezeichneter Charakter, dennoch ist er auch mein größter Kritikpunkt in diesem Stück.
Murat ist zu glatt, zu perfekt – es fehlt die Menschlichkeit des Versagens. Er ist stets besonnen und pädagogisch wertvoll, verzweifelt nur im Monolog. Niemand kann ein Murat Erdal sein – dazu sind wir alle zu homo (sapiens).

Ich würde viel dafür geben Alleine im Miteinander tatsächlich mal auf einer Bühne zu sehen. Im Fazit bleibt das Stück feinfühlig und komplex, wenn auch teilweise etwas zu idealisiert. Zwar wird der Rassismus thematisiert, doch sind die Charaktere gelegentlich überzeichnet bis klischeehaft – dagegen steht Murat als Fels in der Brandung, ohne Fehltritt. Mir fehlt dort schlichtweg die eine oder andere Dimension.
Trotzdem ist und bleibt Alleine im Miteinander ein Reality Check; ein Stück, das ich gerne so vielen Menschen arg ans Herz legen würde – nur fürchte ich, dass mich das den einen oder anderen Schneidezahn kosten würde. 4 von 5 Herzen für Alleine im Miteinander!

 

Design ohne Titel


Sven Hensel auf Twitter

Allein im Miteinander auf Amazon

Rezension: Ins Ungewisse von Sven Hensel

Mein Hirn ist aktuell im Urlaub, das lässt sich nicht abstreiten. Die zweifelhafte Investition heute von sechs Euro in eine gigantische Melone sind dafür nur symptomatisch – ich bin fest davon überzeugt das jede einzelne meiner Synapsen sich gerade wonnevoll irgendwo auf den Bahamas im Sand rollt. Während meine Synapsen Club Med bevölkern, habe ich mich dementsprechend die letzte Woche arg mit Kurzgeschichten beschäftigt; das passt gerade noch so in meine aktuelle Aufmerksamkeitsspanne.
Diese Woche war bereits “Der Traum vom Fliegen” dran – verschwiegen habe ich lediglich, dass ich schon eine ganze Weile einen Haufen anderer Kurzgeschichten mit mir herumlese, welche dort “Ins Ungewisse” von Sven Hensel wären. Die Review habe ich eine Weile vor mir hergeschoben; hauptsächlich, weil ich mir dafür Zeit nehmen wollte, aber auch, weil ich auf mein neues Lichtzelt gewartet habe. Primär habe ich “Ins Ungewisse” nämlich wegen dem Cover ausgesucht. Ich habe eine große Schwäche für schöne Cover und gleich noch mehr für schöne, minimalistische Cover – daher musste “Ins Ungewisse” heute erstmal Modell stehen.
Ers5.jpgtmal, as usual, den Klappentext:

“Diese Sammlung wird Sie ins Ungewisse entführen! Es warten 12 völlig unterschiedliche Erzählungen auf Sie, die Ihnen manchmal die Wut in den Bauch, andere Male die Tränen in die Augen treiben werden. An einigen Stellen wird man Sie ein wenig herausfordern und kurz darauf bestens unterhalten. Oftmals auch beides gleichzeitig. Diese Sammlung ist angereichert mit wichtigen, realistischen Themen und dem Wunsch, Ihr Bewusstsein für die Welt zu schärfen. Die Geschichten sind dabei mindestens so variabel und echt, wie es das Leben selbst ist.”

Kurzgeschichten sind immer eine Sache. Es gibt Werke, wie das oben erwähnte “Der Traum vom Fliegen”, welche fast 50 Seiten umspannen und sich ausbreiten – das lässt Raum für Entwicklungen, Beschreibungen und Atmosphäre. Hensel ist in seinem Wer2.jpgk allerdings einen anderen Weg gegangen, für den ich viel Respekt habe – viele der Geschichten sind eher Flash Fiction als Kurzgeschichten, auf nur wenigen Seiten solide erzählt. Trotzdem schafft Hensel es fast immer, atmosphärisch und ohne Abstriche zu schreiben. Hin und wieder habe ich etwas Dimension vermisst, zum Beispiel Stille Starre. Das Thema Depression wurde zwar aufgegriffen und behandelt, jedoch fand ich persönlich, dass das Flash Fiction Format dem Thema hier nur bedingt gerecht werden konnte.
Ganz anders dafür Der kleine Tambourmajor (zu lesen hier) – hier hat Hensel es geschafft, einen bleibenden Eindruck auf weniger als 2000 Wörtern unterzubringen, welcher, zumindest bei mir, definitiv ein beklemmendes Gefühl in der Magengrube hinterlassen hat.

Ich möchte nicht näher auf die einzelnen Geschichten eingehen, da ich der einen oder anderen eventuell nochmal einen eigenen Post widmen möchte, daher gibt es von mir hauptsächlich einen Gesamteindruck zu diesem Werk.
Ich bin ziemlich panisch an dieses Buch herangegangen – zum Einen, weil ich den Autor recht gut kenne (und ich ja schon mehrfach elaboriert habe, wie schrecklich es ist Bücher für Bekannte zu rezensieren), zum Anderen, weil ich so viele furchtbare Kurzgeschichten in meinem Leben gesehen habe. Dazu kommt noch, dass ich selbst gerne Flash Fiction schreibe (zum Beispiel hier und hier) und ein bisschen Angst hatte, dass ich danach anfangen würde mich und meine schreiberische Leistung mit dem guten Herrn Hensel zu vergleichen.

Spoiler Alert: Keine meine Ängste hat sich bewahrheitet.
Hensel schreibt großartig – stilistisch sicher, klar, meistens nicht vorhersehrbar. Er erzählt Gesc4.jpghichten, die man lieber nicht erzählt bekommen hätte und lässt einen dann alleine zurück, um darüber nachzudenken. Das ist bisweilen ziemlich unbequem – weshalb ich das Buch auch das eine oder andere Mal aus der Hand gelegt habe um erst am nächsten Morgen weiterzulesen.
Trotzdem kann ich jedem ans Herz legen Hensels Kurzgeschichten eine Chance zu geben.

Was ich tun werde: Definitiv mehr von Hensel lesen.
Was ich nicht tun werde: Der kleine Tambourmajor nochmal lesen. Muss nicht sein. Echt nicht. Danach ging es mir ein bisschen schlecht.

Mein Fazit: Absolut lesenswert! Hensel gehört für mich in die selbe Kategorie wie Nina C. Hasse – unterschätzte Self Publisher. Die beiden retten den literarischen Ruf der Selbstverlegerszene durch und durch mit soliden, Maßstäbe setzenden Werken.
Hensel beweist Mal um Mal sein Können. Er schreibt feinfühlig und brutal, subtil und ins Gesicht schlagend.
Ich bin gespannt, was der Autor noch von sich hören lässt und würde mich sehr über eine full length novel freuen!

Sven Hensel auf Twitter
“Ins Ungewisse” auf Amazon

 

Rezension: Der Traum vom Fliegen von Nina C. Hasse

Die Tage war ich arg im Prüfungsstress und bin daher kaum zum Lesen gekommen (oder zu Twitter, meinen E-Mails, meinem Geschirrspüler,…), daher gab es Literatur ausnahmsweise nur im Snack-Format. Nina C. Hasses “Der Traum vom Fliegen” hat mich also die letzten Tage begleitet (obwohl man fairerweise sagen muss, dass der Kurzkrimi eigentlich schnell weg gelesen ist – vorausgesetzt man schreibt keine Russischklausuren), daher gibt es zur Snack-Literatur jetzt auch eine Snack-Rezension. Guten Appetit!

“Eigentlich wollen Remy Lafayette und Detective Madeline Vezér einen vergnüglichen Nachmittag in Barry Bartleby’s Kabinett der Wunderlichkeiten und Kuriositäten erleben, doch dann geschieht ein Unglück: Eine Artistin stürzt während ihres Auftritts ab und stirbt. Ein Unfall – oder nicht?
Bei ihren Ermittlungen in der Zirkustruppe stoßen die beiden auf zahlreiche Ungereimtheiten und einen Gegner, der ihre Nachforschungen mit allen Mitteln verhindern will.”

Ich habe Anfang der Woche eine Leseprobe von Hasses bald erscheinendem Roman “Ersticktes Matt” gelesen und war sofort angetan von ihrem Stil – da ich mich wohl aber bis zum Erscheinen des Buches noch etwas gedulden muss, habe ich dann “Der Traum vom Fliegen” eingeschoben.
Ich hatte keine großen Erwartungen – ich kannte bis dato ja nun weder die Autorin noch habe ich jemals einen Steampunk-Krimi gelesen, aber Kinder! Was soll ich euch sagen? Im Remys und Madelines Welt abzusteigen war ein gute Entscheidung!

Wie man in der einen oder anderen Rezension vielleicht schon gemerkt hat, bin ich ein ziemlicher Stilpedant. Ich habe bei Selfpublishern sowohl herausragende als auch grottenschlechte Erfahrungen gemacht, sowie jede Nuance irgendwie dazwischen. Hasse demonstriert mit ihrem Kurzkrimi aber äußerst beeindruckend, wie Selfpublishing gehen muss – stilsicher, zu keiner Zeit ungelenk und immer fehlerfrei. So manches Verlagstaschenbuch könnte sich davon ganz massiv eine Scheibe abschneiden.

Die Steampunk-Ästhetik spricht mich sowieso sehr an (Bioshock Infinite anyone?), insofern hat mich Hasse diesbezüglich quasi sofort abgeholt mit ihren wunderbaren, aber poignanten Beschreibungen – nicht zu viel, nicht zu wenig. Gerade genug, dass mein Gehirn alle Lücken mit Bildern aus Columbia gefüllt hat – nur definitiv düsterer.

Dazu kommt noch eine badass POC Protagonistin, von der ich allerdings gerne etwas mehr gesehen/gelesen hätte. Das was von Madeline geteasert wurde hat mich wirklich extrem neugierig gemacht!

Mein Fazit: Ein superleckerer Lesesnack für zwischendurch, der mich super hungrig auf “Ersticktes Matt” gemacht hat! Ich freue mich sehr darauf.

Nina C. Hasse auf Twitter

“Der Traum vom Fliegen” auf Amazon

Rezension: Seelenlos – Splitterglanz von Juliane Maibach

Es ist Samstag, Kinder! Samstag! Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass ich tatsächlich zum Rezensieren komme – heute haben wir aber alle mal Glück. Die heutige Rezension wird euch mal wieder hochenthusiastisch von meinem Kater Jones präsentiert – der verlässt seit geraumer Zeit meinen Schreibtisch nicht mehr. Aber ich schätze, wir können alle etwas Flauschigkeit in unserem Leben vertragen, nicht wahr?

Nun gut, kommen wir zum wichtigen Teil – namentlich als erstes dem Klappentext, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

“»Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem gblog.PNGrausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden …«

Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?
Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt – sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.”

Ich lese relativ selten Fantasy, hauptsächlich wenn ich auf den Autor gespannt bin (wie bei Mackenzie Sturm) oder weil mir Cover und/oder Story zusagen (wie hier). Ein Grund dafür, dass ich sonst immer eine Hand breit Abstand zwischen mir und Fantasy halte, liegt im Pacing. Ich habe häufig ein Problem damit, dass ich erst ständig mit Charakteren und Rassen und Artefakten zugeworfen werde, nur damit dann die nächsten 50 Seiten Landschaftsbeschreibung folgen – quasi eine literarische Zugfahrt durch das platte Niedersachsen (rein metaphorisch). Und Niedersachsen ist wirklich langweilig.

Womit wir gleich zu meinem ersten, riesigen Pluspunkt kommen: Juliane Maibach hat mich zu keinem Zeitpunkt überfordert oder gelangweilt. Ding, ding, ding! Ich hab das Buch in zwei Sitzungen relativ schnell eingeatmet und war immer gespannt. Die Story war angenehm schnell fortschreitend, Eigenschaften der Welt wurden nach und nach vorgestellt und integriert. Liebe Fantasy-Autoren: Wenn ihr auch Deppen wie mich erreichen wollt, dann muss das genau so!

Ich möchte hier nicht zu viel über den Plot sagen, ich denke, dass der Klappentext alles gut wiedergibt ohne zu spoilern. Spoilern mag ich euch das gute Stück nämlich definitiv nicht! Es gab unterwegs so ein, zwei Momente, da habe ich mich in ein riesiges Plothole tappsen gesehen – Juliane Maibach war jedes Mal rechtzeitig mit ihrem Asphalteimer da und hat gespachtelt.

Ich war letztendlich ein bisschen enttäuscht von der Protagonistin. Gwen hat sich in den ersten Seiten wunderbar emanzipiert gezeigt – sie ist Informatikerin, programmiert in ihrer Freizeit und verarscht aufdringliche Typen in Bars. Just my kind of girl!
Leider hat sie sich nach den ersten zwanzig oder dreißig Seiten zum Manic Pixie Dream Girl entwickelt – ich hatte regelmäßig das Bedürfnis, sie mal ganz fest an den Schultern zu packen und zu schütteln. Das Mäuschen versteckt sich gerne hinter dem edlen oder eben nicht ganz so edlen Retter und lässt sich bevormunden, wobei sie ihm durchaus hätte mal ein, zwei Takte erzählen können. Gegen Ende des Buches emanzipiert sich Gwen wieder etwas – aber ich hätte mir trotzdem eine stärkere, eigenständigere Protagonistin gewünscht. Die Basis dafür hat Maibach jedenfalls fantastisch geschaffen.

Apropos edler Retter: Da wäre dann noch Tares. Tares ist… Tares. Und das bleibt er leider auch durchs ganze Buch. Seine Charakterentwicklung war für mich vorhersehbar und generell hätte ich mir mehr Vielschichtigkeit für ihn gewünscht. Gwen beginnt recht früh für Tares zu schwärmen – ich habe mich gefragt warum. Nun ja, andere Ladies, andere Geschmäcker, nur schien es leider so als wüsste Gwen das selbst nicht so richtig. Auch Tares hat sich in der zweiten Hälfte des Buches charakterlich gemacht – ich wäre einfach gerne früher von ihm fasziniert gewesen.

Ja ja, das alles sei Meckern auf hohem Niveau. Ich kann definitiv sagen, dass das Buch meine Erwartungen um Längen übertroffen hat. Ich habe das Buch lange nicht aus der Hand legen können und habe am Ende auch wirklich mitgefiebert. Meiner Meinung nach sind Fans von Fantasy sowie Romantasy hier wirklich gut bedient und sollten definitiv den einen oder anderen Blick ins Buch werfen! Auch Genrefremde könnten hier durchaus ihren Spaß haben, also nur Mut! Öfter mal was Neues ausprobieren und so – ich habe es definitiv nicht bereut. Für mich steht fest: von der Autorin (aktuell übrigens schwanger – herzliche Glückwünsche!) werde ich definitiv mehr lesen.

Neugierig geworden? Hier findet ihr eine Leseprobe!

Juliane Maibach auf Twitter